Schottland Juni 2016 – 3. Teil

Der dritte und letzte Teil umfasst den letzten Tag mit dem Schottlandtaxi und unsere Runde über Inverness und Edinborough zurück nach Newcastle.

 

Tag 8: Zurück zur Basis

Der letzte Tag mit dem Schottlandtaxi führte uns von Tobermory wieder zurück zum Basislager nach Luss. Natürlich haben wir eine andere Strecke genutzt, die uns tolle Erlebnisse brachte.

Die Tour startete in auf Mull und führte uns über eine Fähre wieder aufs Festland bei Lochaline.

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der letzte Raddampfer

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Seehunde

Auf dem weiteren Weg durch einsame Gegenden bis nach Strontian sahen wir Seehunde, die in der Mittagssonne dösten. In Strontian genehmigten wir uns ein kleines Mittagessen, bevor wir ins Glencoe kamen. Die dortige Dramatik der Bergkulisse passt irgendwie zu der verstörenden Geschichte der Clanfehden. Hier hatte sich 1692 eine besonders perfide Geschichte abgespielt.

 

 

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Glencoe

Weiter ging es durch das grösste Hochmoor Britaniens. Dort hatten wir Gelegenheit einen wilden Rothirschen aus der Hand zu füttern. Hirsche sind in den Highlands sehr verbreitet. Aber es hat uns schon verwundert, dass das Tier so nah herankam.

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Eine Stunde nach diesem einmaligen Erlebnis waren wir wieder in der Logde am Loch Lomond.

 

Tag 9: Auf dem Weg in den Norden

Nach einer Übernachtung in Lodge am Loch Lomond verabschiedeten wir zunächst Werner Bochen vom Schottlandtaxi, der uns die vorherigen Tage sicher durchs Land kutschiert hat. Wir haben viel vom ihm über die Natur von Schottland, die Eigenheiten der Schotten und über das Land an sich gelernt. Vielen Dank dafür!

Wir können allen, die Schottland intensiv kennen lernen wollen, nur empfehlen, dies auf diese Art zu machen.

Wir starteten in Richtung Inverness und steuerten zunächst Fort William an. Für den Tag hatten wir uns den Besuch von einigen Geocaches vorgenommen. Die kurzzeitige Idee, den Ben Nevis zu besteigen, haben wir aber wieder verworfen. Das hätte uns fast einen Tag gekostet. So haben wir unterweges einige schöne Stellen gesehen, hingeführt durch Caches.

Nachdem an allen Tagen zuvor die Sonne schien, regnete es an diesem Tag leider häufiger. Ganz schlimm wurde es, als wir Fort William verlassen hatten und uns Loch Ness näherten. Teilweise wurde die Straße überflutet und wir mussten durch tiefe Pfützen fahren. Angekommen am Loch Ness war die Sicht noch immer so schlecht, dass das gegenüberliegende Ufer nur schemenhaft erkennbar war – obwohl das Loch ja nicht sehr breit ist.

So sind wir am Loch Ness nur vorbeigefahren und haben natürlich Nessie auch nicht gesehen.

In Inverness haben wir dann in Sandy´s B&B übernachtet. Das bietet einfache aber liebevoll eingerichtete Zimmer und ein typisch schottisches Frühstück. Am Abend sind wir bei Nieselregen zu Fuß durch die Stadt gezogen. Dabei haben wir auch einen besonderen Cache gefunden.

 

Tag 10: Auf nach Edinburgh

An Tag 10 ging es wieder Richtung Süden bis nach Edinburgh. Da die Strecke recht lang ist, hatten wir keine großen Stops eingeplant.

Wir hielten lediglich an der Distillery in Dalwhinnie und in Perth, der Stadt am Tay.

So kamen wir am frühen Nachmittag in Edinburgh an und fanden Unterkunft im B&B N0 53 Frederick Street, das wir gerne weiter empfehlen. Da es sich im 3. und 4 Stock eines alten Stadthauses befindet, ist dies nichts für Fußkranke. Parken ist auch nicht vor der Tür möglich. Aber: das B&B hat tolle Zimmer und es ist mitten in der Stadt. So hatten wir für unsere Stadterkundung einen tollen Ausgangspunkt.

Den restlichen Tag haben wir die Innenstadt angesehen, ein paar Geocaches besucht und das Walter Scott Monument bestiegen. Kathrin war sehr mutig und ist bis auf die 3. Plattform hochgestiegen.

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Walter Scott Monument

 

Der Tag endete mit einem Abendessen im nahen Sushi Lokal, dass wir aber nicht weiter empfehlen möchten.

 

Tag 11: In Edinburgh

Gleich morgens hatten wir uns ein Ticket für die örtliche hop-on-hop-off-Bustour durch die Stadt gekauft. Diese führte uns vorbei am botanischen Garten – den wir uns angesehen haben -,  dem Hafen mit der Britannia (der ehemaligen Yacht der Queen) und am schottischen Parlament.

Der Botanische Garten ist wirklich sehenswert. Wir hatten das Glück, die vielen Rhododendron in voller Blüte zu sehen. Die Britannia ist – ohne horrende Eintrittsgelder zu bezahlen – leider nur von hinten ein Stück sichtbar. Die direkte Sicht ist durch ein Einkaufszentrum versperrt. Durch dieses erfolgt auch der Zugang zum Schiff.

Im Parlamentsgebäude hatten wir uns eine Stärkung gegönnt, denn wir hatten vor, auf Arthurs Seat zu steigen. Dort gibt es lohnende Geocaches. Der Anstieg war uns aber dann doch zu anstrengend. Auf halber Höhe fanden wir einen leichteren Weg zurück in die Stadt.

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Aussicht von Arthurs Seat

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House of scotish parliamant

 

 

 

 

 

 

 

 

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Britannia

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Edinburgh Castle

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 12: Newcastle

Dieser Tag diente nur der Fahrt nach Newcastle. Dort kamen wir am frühen Nachmittag an, bezogen Quartier im Marriot Hotel und haben den Abend genossen. Ein wenig Schwimmen, relaxen und ein gutes Abendessen reichten für den Tag.

Die Stadt selbst haben wir uns nicht angesehen (außer bei der Durchfahrt auf dem Weg zum Hotel). Das holen wir nach, wenn wir wieder nach Schottland fahren.

 

Tag 13: Shopping und Rückreise

Der letzte Tag auf britischem Boden nutzen wir für eine Shoppingtour durch ein Outlet-Center in der Nähe von Newcastle bevor wir wieder auf der Fähre eincheckten.

Auf der Newcastler Seite ging dies reibungsloser als in Amsterdam. Das mag aber daran gelegen haben, dass Sonntag war und weniger LKW´s verladen wurden.

Die Fähre ist noch besser ausgestattet als die Fähre der Hinreise. Und die Überfahrt versprach deutlich ruhiger zu werden als die Hinfahrt – jedenfalls waren keine Wellen in Sicht.

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King Seaways

Tag 14: Mitteleuropa

Die Fähre kam nach einer ruhigen Überfahrt pünktlich um 09:30 in IJmuiden an. 45 Minuten später hatten wir die Fähre verlassen, erinnerten uns an den Rechtsverkehr und begaben uns auf die Fahrt nach Hause, wo wir bereits erwartet wurden.

Der Urlaub hat uns sehr gefallen. Die eigene Anreise mit Auto und Über-Nacht-Fähre ist bereits Urlaub pur. Wir sind uns sicher, dass wir nochmal nach Schottland reisen werden!

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