New York und Miami


Der Entschluss zu dieser Reise wurde erst  Ende Oktober 2018 gefasst. Für unsere erste Reise in die USA sollte es New York in Kombination mit Florida sein. Die Recherche nach bezahlbaren Flügen führte zur Buchung bei united. Nach New York, von dort nach Miami, zurück nach New York und wieder nach Frankfurt. Wir hatten überlegt, Abstecher nach Orlando in die Parks zu machen. Wir haben dies aber verworfen; erstens weil die Preise für die Parks für unsere Begriffe astronomisch sind und in keinem Verhältnis zur Leistung stehen. Auch die Paketpreise für mehrere Parks sind nicht wirklich attraktiv. Also haben wir uns entschlossen, nach dem hektischen New York Erholungsurlaub in Miami zu machen.

Die Buchung stand – in New York haben wir uns im Marriott Downtown in unmittelbarer Nähe zu ground zero einquartiert. Die Taxifahrt vom Flughafen Newark dorthin hat 120€ verschlungen und dauerte ca. 1h. Nach dem sehr ruhigen Flug mit sehr gutem Service, aber einer ewig sich hinziehenden Einreise hatten wir einfach keine Lust, mit Bus und Bahn nach Manhattan zu fahren. Das Hotel hat uns gefallen. Die Zimmer ausreichend groß uns sauber und gut ausgestattet. Das Restaurant im Haus (Bill´s Burger) bot auch Frühstück an. Allerdings haben wir an 2 von 4  Morgen außerhalb des Hotel die erste Mahlzeit des Tages eingenommen. Das amerikanische Frühstück ist ohnehin so mächtig, dass es den ganzen Tag vorhält.

Wir hatten im Vorwege eine Karte für den Besuch mehrerer Attraktionen gebucht, die sich insgesamt knapp ausgezahlt hat. Wir haben damit die Aussichtsplattform auf dem Rockefeller Center, das Marine-Museum auf einem Flugzeugträger, die Bootsfahrt rund um Manhattan, den BigBus für die Stadtrundfahrt genutzt. Da Kunstmuseen nicht unser Ding sind, haben wir viele mögliche Angebote gar nicht genutzt.

Das Rockefeller Center ist für die Aussicht über Manhattan übrigens aus unserer Sicht besser geeignet, weil es unverbauter  als das Empire State Building, die Warteschlange deutlich kürzer und der Preis deutlich geringer ist.

Zwischendurch sind wir mit dem Bus nach Newark in eine Shopping Mall gefahren. Dort sind die Preise für Kleidung noch besser als in Manhattan – mangels Umsatzsteuer.

Manhattan ist laut, hektisch und teilweise ziemlich dreckig. Das hatten wir auch so erwartet, aber dass diese Hektik praktisch rund um die Uhr vorherrscht, hat uns dann doch überrascht. Das muss man gesehen haben, aber ob man dort öfter sein möchte, muss jeder selbst entscheiden.

Nach vier Nächten ging es mit einem Uber zurück nach Newark (kostet etwa die Hälfte des Taxis) und von dort nach Miami, das uns mit einem Sternenhimmel begrüßte. Auch die folgenden Tage waren sehr sonnig, so dass gebadet werden konnte.

Untergekommen sind wir im Hyatt Centric Brickell. Ganz neu und tiptop ausgestattet. Unser Zimmer lag im 13. Stock mit hatte einen großen Balkon, so dass wir die Abendsonne und den Blick aufs Meer geniessen konnten. Miami Beach war um diese Zeit unerschwinglich, weshalb wir ein Hotel in der City gebucht hatten. Wir würden dies auch wieder tun, weil zum Einen der Trubel deutlich geringer ist und man mit einem Bus sehr zügig auf die Insel und an den Strand kommt. In der City gibt es eine kostenlose Bahn, mit der man schnell und einfach an die wesentlichen Punkte der Stadt kommt.

Wir haben die 7 Nächte dort für die Erholung genutzt mit kleinen Cacheausflügen und Shopping-Touren. Im Gegensatz zu New York ist Miami deutlich ruhiger und für die Entspannung eine gute Basis. Wir haben es nicht geschafft, in die Everglades zu fahren, weil die Anbieter uns keinen passenden Termin bieten konnten. Und Florida hat natürlich noch viel mehr Attraktionen, für die wir gerne zurück kommen.

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